Kraftpapier-Verpackungen
Braune Kartons, die man mit natürlichen Produkten verbindet, sind meist Kraftpapier-Verpackungen. Wir erklären, woher der Name kommt, wie sich Kraftpapier von anderen Papieren unterscheidet und wann es sich lohnt.
Woher der Name „Kraft“ kommt
Kraftpapier wird aus Zellstoff hergestellt, der im Sulfatverfahren – auch Kraftverfahren genannt – gewonnen wird. Dabei bleiben die langen Holzfasern erhalten, deshalb ist das Papier sehr reißfest. Ungebleichtes Kraftpapier hat eine natürliche braune Farbe.
Kraftliner und Testliner
- Kraftliner – Papier aus Frischfasern, am stärksten und feuchtigkeitsbeständigsten,
- Testliner – Papier aus Recyclingfasern, günstiger und für die meisten Anwendungen ausreichend.
Im Alltag meint „Kraftkarton“ meist einen Karton mit brauner, naturbelassener Außenlage. Es gibt auch gebleichtes Kraftpapier – weiß, mit denselben Festigkeitsvorteilen.
Vorteile
- Festigkeit – lange Fasern halten Transport und Stapeln gut stand.
- Recycling – die Wellpappe ist wiederverwertbar.
- Natürliche Optik – passt zu Marken, die auf Einfachheit und Nachhaltigkeit setzen.
- Günstig – ungebleichtes Papier braucht keine zusätzliche Behandlung.
Bedruckung auf Kraft
Auf braunem Papier wirken Farben dunkler als auf weißem, helle Töne gehen leicht unter. Am besten funktionieren dunkle, kontrastreiche Farben und ein schlichtes Logo. Für leuchtende Farben wählen Sie einen Karton mit weißer Außenlage.
Einsatz
Vor allem im E-Commerce und Versand – zum Beispiel die Versandschachteln FEFCO 0427 und FEFCO 0426 – sowie bei Faltkartons FEFCO 0201 für Lager und Transport. Fragen Sie Kraftverpackungen nach Maß an.